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Radtour
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(Im Bild von links) Gustl Bauernschmitt, Roland Berner und Heiner Seidel, alle aus Pegnitz, fuhren die ca. 200 km lange Radwanderstrecke mit 2000 Höhenmetern am 26.06.-und 27.06.04 durch die landschaftlich wohl schönsten Gegenden der Fränkischen Schweiz ab. Berner, der bereits im Oktober 2002 diese Strecke befuhr, konnte trotz mehrfachen Presseankündigungen nur 2 weitere Mitstreiter für diese außergewöhnlichen Tour gewinnen. Doch waren sich am Ziel alle einig, dass trotz der anspruchsvollen Wegführung sich die Mühen gelohnt haben. | |||
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Startpunkt war am Samstag, 26.06.04, 10 Uhr, auch diesmal der Pegnitzer Ortsteil Horlach. Von dort ging es quer durch den Veldensteiner Forst hinauf (mäßige Steigungen) durch Mergners nach Betzenstein. Im Bild links eine idyllische Dorfansicht von Betzenstein. Weiter folgten wir der Rothaut mit Perücke nach Stierberg, Möchs, Obertrubach, Spießmühle durchs Trubachtal in einem ständigen auf und ab bis Egloffstein. Bei Möchs passiert man übrigens direkt ein Oldtimermuseum für Motorräder. |
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Egloffstein selbst ist sicherlich einer der zahlreichen Höhepunkte der Tour. Das an den Hang gebaute Städtchen bietet viel Sehenswertes, wie z. B. rechts im Bild zu sehen, die Burg Egloffstein. Ganz in der Nähe liegt auch das Wildgehege Hundshaupten. Unsere Fahrt ging weiter ins nächste Tal der Wiesent folgend, von Ebermannstadt nach Beringersmühle. Bis Beringersmühle bleibt es entlang des Flusses und der alten Bahnstrecke relativ flach. Wer Glück hat, dem begegnet hier eine der historischen Dampflokomotiven. Die Strecke zwischen den beiden Städtchen wird immer noch betrieben. |
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Ortskern vorbei am Trinkbrunnen. Dort wurde erst einmal Rast gemacht. |
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Nach Beringersmühle begibt man sich übrigens ein kleines Stück auf die Wegstrecke der Deutschlandtour 2004 (Jan und Erik lassen grüßen), die durch Beringersmühle weiter nach Waischenfeld und Kulmbach führte. Wir machten es uns aber nicht so einfach und folgten weiter unbeirrt der Rothaut hinauf nach Engelhardsberg. Und jetzt wurde es mit 18% Steigung richtig heftig. Die Fahrt ging durch Albertshof entlang einer wenig befahrenen Strasse weiter nach Voigendorf in ständigem auf und ab. Links sieht man Heiner kurz vor Albertshof, wie er die Steigungen meistert. |
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Nach einer langen und steilen Abfahrt hinter Voigendorf kommt bis hinauf nach Seelig, der wohl schwierigste Abschnitt der ersten Etappe. Es wird so steil das sich beim Treten das Vorderrad schon leicht von der Strasse abhebt. Die meisten müssen hier wohl absteigen. |
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Gegen 17 Uhr erreichten wir nach ca. 95 km und 1000 Höhenmeter am ersten Tag das Etappenziel Plankenfels. Am folgenden Tag starteten wir von hier aus weiter in Richtung Bayreuth. Für die gesamte Strecke gilt, das die Beschilderung ausreichend ist und das die Wegbeschaffenheit auf meist wenig befahrenen, asphaltierten oder geschotterten Nebenstrecken und/oder Waldwegen recht gut ist. Beides hat sich im Vergleich zur letzten Tour 2002 deutlich verbessert. Das macht diese Radwanderung umso interessanter. |
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Wir passierten kurz nach Plankenfels die Therme Obernsees und der Weg bleibt auf einer hervorragend als Radweg umgestalteten alten Bahntrasse bis nach Bayreuth topfeben. Bayreuth durchquerten wir schnellstens entlang dem Roten Main. Jetzt, Richtung Leineck wird es wieder bergiger und nach einigen harten Kilometern wurden wir oberhalb von Bayreuth, wie rechts im Bild zu sehen, mit einem herrlichen Blick auf Bayreuth, dem Fichtelgebirge und östlich Richtung Weidenberg für die Mühen entschädigt. Allein dieser Abschnitt bis Seybothenreuth wäre ein Extraausflug wert. |
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Von Bayreuth bis Seybothenreuth sollten man genau auf die Beschilderung achten. Die Gefahr, das man sich verfährt ist sehr groß. Auch wir landeten im hohen Gras, es war aber unser eigenes "Versehen". |
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(Bild oben links) Wir konnten nach einer Stunde Fahrt im Regen bei Speichersdorf (Bild oben rechts) die Regenkleidung wieder einpacken. Im Hintergrund (Bild oben links) sieht man den "Rauhen Kulm" bei Neustadt a. Kulm. |
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Nun ging die Fahrt weiter in Richtung Creussen, und je näher wir dann unserem Zielort Pegnitz kamen, um so schöner wurde wieder das Wetter. Zwei schwere Steigung lagen jedoch noch vor uns. Die eine hinauf nach Lindenhardt, (links im Bild kurz vor Lindenhardt der Abzweig runter nach Hörlasreuth. Im Hintergrund die Windkraftanlage von Neuhof bei Creussen), die andere nach der rasanten Talabfahrt nach Leups wieder steil hinauf auf die Anhöhe vor Kaltenthal. Jetzt hatten wir es aber geschafft, und wir konnten bis Pegnitz über Buchau die Beine endlich baumeln lassen. |
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Fazit: Eine anspruchsvolle Tour zum Genießen. Sehr empfehlenswert und zum Nachfahren dringend empfohlen. Man braucht ja nicht gleich die ganze Strecke in zwei Tagen zu bewältigen. Auch mehrere flache Teilstücke der Tour bieten sich an. Haben Sie Fragen zur Tour schreiben Sie uns kurz eine Mail. Übrigens: |
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Eine genaue Beschreibung mit Wegeplan gibt es für diese Radtour und für einige andere Touren unserer Region auch bei der Touristinfo der Stadt Pegnitz oder bei der Stadt Bayreuth. Sie können sich aber auch direkt hier informieren. Na dann, gute Fahrt und viel Spaß bei "Casanovas Ausritt" |
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